Die DDR gewährte in den 1980er Jahren zehn RAF-Terroristen Unterschlupf. Die Staatssicherheit gab den Aussteigern neue Identitäten und ermöglichte ein unauffälliges Leben in der DDR. Unter ihnen war auch Silke Maier-Witt, Mitglied der zweiten RAF-Generation und an der Entführung Hanns Martin Schleyers beteiligt. Sie schildert ihren Werdegang im sozialistischen deutschen Staat. Filmemacher Claus Räfle rekonstruiert, wie die Stasi die ehemaligen Terroristen schützte und ihre Identitäten verschleierte. Interviews mit Silke Maier-Witt, weiteren Zeitzeugen und Experten, Archivmaterial und dem Zeitkolorit angepasste, fotorealistische, KI-animierte Szenen von Helmut Fischer und Parviz Balucci verbinden sich zu einem zeitgeschichtlichen Doku-Thriller.