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Catherine Lachens

Sep 02, 1945 (80 years old) in Boulogne-Billancourt, Seine [now Hauts-de-Seine], France

Catherine Lachens (geboren am 2. September 1945 in Boulogne-Billancourt, Frankreich; gestorben am 27. September 2023 in Paris) war eine französische Schauspielerin mit einem extravaganten Temperament, bekannt für ihre Schlagfertigkeit, ihre rauchige Stimme und ihre unbändige Energie. Aus einfachen Verhältnissen stammend, verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs, bevor sie 1973 in Nina Compañèz’ „L’Histoire très bonne et très joyeuse de Colinot trousse-chemise“ an der Seite von Brigitte Bardot ihr Filmdebüt gab. Anschließend spielte sie eine Reihe von Rollen in populären Komödien und arbeitete mit Regisseuren wie Georges Lautner („Flic ou voyou“, „Mort d’un pourri“), Philippe de Broca, Claude Zidi und Jean Yanne zusammen. Ihr Repertoire reichte von der gutherzigen Prostituierten über die exzentrische Bourgeoisie und die Schuldirektorin bis hin zur leidenschaftlichen Lehrerin. Sie verkörperte ein breites Spektrum an Charakteren, von der gutherzigen Prostituierten bis zur exzentrischen Bourgeoisie, von der Schuldirektorin bis zur leidenschaftlichen Lehrerin. Auf der Bühne wechselt sie zwischen Klassikern und zeitgenössischen Stücken und spielt unter der Regie renommierter Regisseure wie Marcel Maréchal, Daniel Mesguich und Andrzej Wajda in Werken von Molière, Feydeau, Genet und Ionesco. Sie tritt auch international auf, insbesondere in Russland. Im Fernsehen wirkte sie in den 1980er-Jahren in Sendungen wie „L’Académie des neuf“ mit und war später in beliebten Serien wie „Navarro“, „Sous le soleil“ und „Scènes de ménages“ zu sehen. Als vielseitige Künstlerin widmet sie sich auch der Bildhauerei und stellt gemeinsam mit Künstlerinnen wie Anny Duperey und Amanda Lear aus. 2016 wurde sie mit dem „Prix Reconnaissance“ ausgezeichnet.

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