Pruitt Taylor Vince (* 5. Juli 1960) ist ein US-amerikanischer Charakterdarsteller. Er spielte in Filmen wie „Mississippi Burning“ (1988), „Jacob’s Ladder“ (1990), „JFK – Die letzte Schlacht“ (1991), „Identity“ (2003) und „Constantine“ (2005). Von 2008 bis 2015 verkörperte er J.J. Laroche in der Serie „The Mentalist“. Vince war auch in zahlreichen Fernsehserien zu sehen. 1997 gewann er einen Primetime Emmy Award für seine Gastrolle als Clifford Banks in der zweiten Staffel der Fernsehserie „Murder One“. Vince wurde am 5. Juli 1960 in Baton Rouge, Louisiana, geboren und besuchte die Louisiana State University. Seit seiner Kindheit leidet Vince an Nystagmus, einer unwillkürlichen Augenbewegung. Sein Filmdebüt gab er in Jim Jarmuschs „Down by Law“, seine Szenen wurden jedoch herausgeschnitten. Er hatte wichtige Nebenrollen in mehreren großen Filmen, darunter als einfältiges Ku-Klux-Klan-Mitglied in „Mississippi Burning“ (1988), als Lee Bowers in „JFK“ (1991) und als bester Freund der Hauptfigur in „Nobody's Fool“ (1994). Seine erste Hauptrolle spielte er in James Mangolds Independentfilm „Heavy“ (1995), in dem er einen liebenswerten, schweigsamen, übergewichtigen Koch verkörperte, der in eine von Liv Tyler gespielte Kellnerin verliebt ist. Er spielte die Hauptrolle in Giuseppe Tornatores Film „Die Legende von 1900“ (1998). Vince wechselt oft zwischen Helden- und Schurkenrollen. Er spielte einen Polizisten aus dem Süden in dem Neo-Noir-Psychothriller „Angel Heart“ (1987), den Gehilfen eines Entführers in dem Krimi-Thriller „Trapped“ (2002) und einen stellvertretenden Gefängnisdirektor in Oliver Stones „Natural Born Killers“ (1994). In „Beautiful Girls“ (1996) spielte er einen liebenswerten Kneipenbesitzer in einer Kleinstadt. Er spielte einen psychisch kranken Serienmörder im Mystery-Thriller „Identity“ (2003, eine zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Mangold), einen aufgeblasenen Sheriff in „Nurse Betty“ (2000), eine Klatschkolumnistin in „Simone“ (2002) und einen verkommenen römisch-katholischen Priester mit übersinnlichen Fähigkeiten im Horrorfilm „Constantine“ (2005). Außerdem ist er in dem Drama „Love from Ground Zero“ (1998) als Walter zu sehen. Zu seinen weiteren Filmen zählen der Psychothriller „Jacob’s Ladder“ (1990), der Neo-Noir-Film „China Moon“ (1994), der Action-Thriller „Homefront“ (2013) und der Horrorfilm „The Devil’s Candy“ (2015). Er hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „Deadwood“, „Alias“, „Akte X“, „Miami Vice“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Chicago Hope“, „In der Hitze der Nacht“, „CSI: Den Tätern auf der Spur“, „Highlander“ und dem US-Remake von „Touching Evil“. 2011 spielte er Otis in der AMC-Fernsehserie „The Walking Dead“. Außerdem hatte er einen Gastauftritt als 272 kg schwerer Patient in der Fox-Krankenhausserie „Dr. House“. Von 2010 bis 2014 war er in mehreren Folgen von „The Mentalist“ zu sehen. 2012 wirkte er in einer Folge von „Justified“ mit. In „Flypaper“ übernahm er die komische Rolle des „Jelly“. 2018 hatte er einen Gastauftritt in einer Folge von „The Blacklist“ als Lawrence Devlin. Vince erhielt 1997 einen Emmy Award als bester Gastdarsteller in einer Dramaserie für seine Rolle als Serienmörder Clifford Banks in der zweiten Staffel der Fernsehserie „Murder One“.