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John Crawford

Sep 13, 1920 (105 years old) in Colfax, Washington, USA

Der bullige, gutaussehende und kernige Charakterdarsteller John Crawford wirkte in über 200 Filmen und Fernsehserien mit und spielte in seiner über 40-jährigen Karriere meist harte und/oder schurkische Rollen. Crawford wurde am 13. September 1920 als Cleve Richardson in Colfax, Washington, geboren. Während seines Studiums an der Schauspielschule der University of Washington wurde er von einem Talentscout von Warner Bros. entdeckt. Obwohl er beim Vorsprechen durchfiel, begann Crawford dennoch als Hilfsarbeiter bei RKO. Anschließend arbeitete er als Bühnenbildner am Circle Theater in Los Angeles und überzeugte schließlich die Produzenten, ihn in einigen ihrer Stücke zu besetzen. Schon bald wurde er von Columbia Pictures unter Vertrag genommen und übernahm Nebenrollen in Western. Ende der 1950er Jahre erhielt er größere Rollen in Filmen wie „Ordre de tuer“ (1958), „La clé“ (1958) und „Un homme pour le bagne“ (1960), die alle in Großbritannien produziert wurden. Crawford kehrte Anfang der 1960er Jahre in die USA zurück und begann eine erfolgreiche Karriere in Film und Fernsehen, die bis 1986 andauerte. Zu seinen bekanntesten Filmrollen zählen der unglückselige Chefingenieur in „Die Hölle auf Erden“ (1972), der kernige Tom Iverson in „Die Fuge“ (1975), der tollpatschige Bürgermeister von San Francisco in „Der Inspektor, der niemals aufgibt“ (1976), der hartgesottene Polizeichef Buzz Cavanaugh in „Ein Paar auf der Flucht“ (1977) und der liebenswerte alte Bergmann Brian Deerling in „Die Boogens“ (1981). Er hatte außerdem wiederkehrende Rollen als Sheriff Ep Bridges in „Die Familie der Kollines“ (1971) und als Captain Parks in „Sergent Anderson“ (1974). Zu den zahlreichen TV-Shows, in denen er Gastauftritte hatte, gehören „The Lone Ranger“ (1949), „Superman“ (1952), „Les espions“ (1965), „La quatrième dimension“ (1959), „Les incorruptibles“ (1959), „La grande caravane“ (1957), „Le fugitif“ (1963), „Star Trek“ (1966) und „Perdus“. dans l'espace (1965), Bonanza (1959), Stalag 13 (1965), Mission Impossible (1966), Gunsmoke (1955), Super Jaimie (1976), Dallas (1978) und Dynastie (1981). Crawford starb am 21. September 2010 im Alter von 90 Jahren in Thousand Oaks, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls. Er hinterlässt seine Ex-Frau Ann Wakefield, vier Töchter und zwei Enkelkinder.

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